Ein WLAN-Router kann verwendet werden, um die Qualität der Wi-Fi-Leistung zu verbessern. Dabei müssen nur einige Details ausgetauscht werden. Als Beispiel haben wir uns für das FritzBox Fon WLAN Gerät entschieden, das aufgrund seiner vielen Funktionen mehrere Geräte ersetzen kann, die sonst den begrenzten Platz auf dem Desktop und alle vorhandenen Steckdosen belegen würden. Zur FritzBox gehören ein ADSL-Modem, ein Netzwerkswitch, VoIP-Unterstützung und ein WLAN-Router mit Zugangspunkt. Gleichzeitig ist die Funktion des Routers leider instabil und die Reichweite des drahtlosen Netzwerks ist begrenzt. Solange sich die FritzBox und der WLAN-Client in direkter Sichtverbindung befinden, funktioniert die Datenverbindung zufriedenstellend. Eine solche ideale Situation ist jedoch in seltenen Fällen gegeben: Die Anordnung des Hauses (Wände, Raumecken und deren Lage) kann die Signalleistung erheblich schwächen, was die Leistungsfähigkeit des Routers stark beeinträchtigt.
Eine leistungsfähige WLAN-Antenne wäre einfach die perfekte Lösung. Das Problem ist, dass die FritzBox, wie viele andere Router-Modelle, ursprünglich mit nicht austauschbaren eingebauten Antennen ausgestattet war. Wir müssen also nur eine starke externe Antenne anschließen. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Antenne des FritzBox-Routers demontieren und einen Adapter zum Anschluss einer externen Antenne installieren können. Dieser Aktionsalgorithmus kann im Fall eines anderen Routers angewendet werden, wobei Unterschiede in der Struktur des Falls berücksichtigt werden. Achtung! Bei einer Überarbeitung des WLAN-Routers verlieren Sie die Herstellergarantie.

Demontage der Antenne

Öffnen Sie zunächst die FritzBox. Sie finden vier Vertiefungen in der Basis des Models. Nehmen Sie einen Schraubendreher und drücken Sie die inneren Halterungen vorsichtig hinein. Öffnen Sie das Gehäuse vorsichtig, nachdem Sie die beiden Schrauben auf einer Seite gelöst haben, und führen Sie auf der anderen Seite denselben Vorgang aus. Das Antennenkabel wird mit dem Hirose-Stecker an die Platine angeschlossen. Heben Sie den Stecker mit einem Schraubendreher an und entfernen Sie ihn von der Platine. Dann entfernen Sie die Rückwand zusammen mit der integrierten WLAN-Antenne. Heben Sie dazu einfach die Platte an – und die Wand wird ohne Widerstand entfernt. Entfernen Sie die Antenne von der Rückwand. Der Durchmesser des Adapters beträgt 6,5 mm und die Löcher in der Kappe (auf der Rückseite des Routers) betragen 8-10 mm (je nach Fall). Der Jumper (wenn nötig in der Größe nachjustieren) beseitigt diesen Unterschied. Setzen Sie nun den Adapter mit der Scheibe von innen in das Loch in der Wand ein und sichern Sie ihn mit der Mutter von außen. Bringen Sie nun die Rückwand wieder an, strecken Sie den Draht an der Platte (achten Sie darauf, sie nicht zu beschädigen) und richten Sie den Hirose-Stecker an der Buchse auf der Platte aus. Montieren Sie dann das Gehäuse, bringen Sie eine externe Antenne an und wählen Sie einen wirksamen Ort dafür aus.

WLAN Mesh

Noch mehr Erfolg versprechen die sogenannten neue WLAN Technik „Mesh“ Systeme. Sie können im Prinzip aus beliebig vielen „Radiosendern“ bestehen, die Sie strategisch um das Haus oder die Wohnung legen.
Die Stationen sind über ihr eigenes Netzwerk miteinander verbunden und dienen jeweils als Zugangspunkt zu einem gemeinsamen WLAN-Heimnetzwerk. Es ist wichtig, dass das System sich selbst und den Datentransfer zwischen einzelnen Punkten und Endgeräten nahezu unabhängig voneinander kontrolliert. Der Benutzer muss nicht zu Beginn der Arbeit in die Konfiguration eingreifen, es sind nur minimale Aktionen in der Andoid- oder iOS-Anwendung erforderlich. Nur wenn Sie den Ort der Punkte auswählen, müssen Sie ein wenig nachdenken. Unser Rat basiert auf praktischen Erfahrungen: Je höher, desto besser. Auf der Oberseite des Schranks oder ganz oben in den Bücherregalen kann das System die höchste Datenübertragungsrate bieten.